Der Gutmensch und sein ewiger Nazi-Vorwurf
Der Gutmensch und sein ewiger Nazi-Vorwurf

Stell dir vor du triffst (als islamkritischer Atheist) auf einen Haufen, deren Mitglieder sich als Atheisten bezeichnen. Du hörst ihnen eine Weile zu, wie sie über Chrsten herziehen und übelst beschimpfen und keinerlei Rücksicht nehmen ob das was sie sagen nun berechtigt ist, oder nicht.

Dann denkst du dir, reden wir auch mal über den Islam, schließlich ist das eine atheistische Gruppe, die ja deswegen religionskritisch sein müsste und auch nicht gerade zimperlich ist, und sagst etwas kritisches über den Islam.

Der irre Gutmensch

Dann schauen dich alle verdutzt an und es dauert nicht lange, bis man dafür angegriffen wird, weil einem Islamfeindlichkeit /Islamophobie und natürlich ganz furchtbare Hetze gegenüber Muslimen unterstellt wird. Ihr Hauptziel lautet von nun an, islamkritische Position rausekeln. Dann weiß man, man hat ein Gutmensch-Rudel vor sich. Da man sich ohnehin fragt, ob man sich gerade unter Irren befindet (Antwort = Ja, der Gutmensch ist meist auch ein Irrer), verlässt man solche Gruppen auch schnell wieder.

Dann schimpfen sie weiter über Christen.

Der Gutmensch als Diktator

Diese Sabotage hat besonders einen Grund: Vormachtstellung durch unlautere Mittel zu erreichen, oder zu halten. So gilt die Unterstellung der andere sei ein Nazi oder Rassist als beliebtes Mittel die Debatten für sich zu entscheiden. Allerdings nur deswegen, da der Gegner durch diese Vorwürfe in die („rechte“) Ecke gedrängt wird und nun beweisen muss es nicht zu sein. Der Gutmensch betreibt gerne Rufmord also ein gerne benutztes Mittel, denn ob es sich bei den von ihm kritisierten Menschen tatsächlich um Rassisten oder Nazis handelt, spielt für den Gutmensch nur eine zweitrangige Rolle. Das ist schon dadurch zu beweisen, da auch mir und vielen anderen Migranten dies vom Gutmensch unterstellt wurde. Den Beweis bleibt er schuldig, da es in den meisten Fällen keinen gibt. Der Vorwurf alleine und das damit verbundene Mobbing oder Stalking führt zum vom Gutmenschen geplanten Ausschluss der denunzierten Person aus der Gruppe, wenn diese die Gruppe nicht schon von sich aus verlassen hat, da die gesamten Ressourcen nur noch dafür aufgewendet werden Behauptungen zu widerlegen, die vom Gutmensch willkürlich und ununterbrochen streut. Der Gutmensch herrscht hier wie ein wildgewordener Diktator, der jede mögliche Opposition innerhalb einer Organisation unterdrückt.

Gutmensch als Saboteur

Und das ist der Grund, warum der Atheismus (also die Gruppen, die behaupten Atheisten zu vertreten und angeblich für Säkularismus stehen) hier kaum Zulauf erhält, sondern schrumpft, obwohl es mehrere Millionen Atheisten gibt. Der heuchelnde Gutmensch widert nunmal an und schreckt viele ab, ihre Zeit dafür zu vergeuden und sich zu engagieren, weil das Ziel des atheistischen Gutmenschen nur darin besteht islamkritische Atheisten zu sabotieren und zu diskreditieren.

Seit Jahren sitzen deswegen immer die selben in ihren Zimmern, spielen Gutmenschen, bezeichnen sich als engagierte Atheisten, schimpfen weiter und wundern sich, warum sie der Begriff Gutmensch stellvertretend als Idioten wahrgenommen werden. Weil der Gutmensch es ist.

  • Simon Freye

    Dem kann ich als islamkritischer Atheist nur zustimmen … die meisten deutschen Atheisten widern mich bezüglich ihrer Doppelmoral beim Thema Christentum/Islam einfach nur an. Ich kann es mittlerweile durchaus verstehen, dass in Deutschland der Begriff Atheismus teilweise mit Islamverherrlichung und politischer Korrektheit gleichgesetzt wird, obwohl dies auf mich als Atheist auch zurückfällt.

  • http://www.shopart.com/koran Igo Kirchlechner

    Der bekennende Atheist hat in der Diskussion gegen Islam/Koran einen Vorteil: Er steht nackt da und hat nichts mehr, das er im Gegenzug verteidigen oder pushen möchte, ausser vielleicht das „Nichts“. Daher greifen bei Ihm auch keine Argumente wie „und das Alte Testament“ oder „die Kreuzzüge“. Bei mir greift nicht mal „Nazi“, weill das Stillhalten der katholischen Kirche gegenüber den Gräueln an den Juden im 3. Reich letztlich mit Grund war, diesen „Club“ zu verlassen – und ich hab mir auch keinen neuen mehr gesucht. Ich kritisiere generell alle „Religionen“, wobei die Buddhisten bei mir „mildernde Umstände“ haben, da die auch keinen Gott kennen, nur den in einem selbst. Und diese Tatsache macht es Muslimen etwas schwerer, den Gegenangriff gegen mich zu starten. Es bleibt dann nur noch übrig „Ungläubiger“ und „keine Ahnung vom Islam/Koran“ oder das Abgleiten in Fäkalargumentation. Letzlich aber ist es meine Erkenntnis, dass es kaum noch Sinn macht, sich mit Leuten über Religion auszutauschen, die in dieser Richtung geistig und inellektuell völlig blockiert sind. Da bringt mir ein Gespräch mit meiner Katze weit mehr Erkenntnis.

  • http://www.shopart.com/koran Igo Kirchlechner

    PS: Aus besagtem Grund hab ich auch dieses Bild hier agbewandelt, denn im Netz gibt es das stets nur als Kritik am Koran mit 300 Millionen Toten. Ich denke aber, dass ich damit schon „Flagge“ zeige und Verständnis kund tue für Einwände, die kommen würden, die sich aber mein Gegenüber sparen kann. Denn zumindest da sind wir uns ja einig.

  • http://www.wirtschaftsdemokratie.net/ Kris Kunst

    Cahit, Deinen Einsatz gegen religiöse Intoleranz teile ich und finde ihn gut. (Ich würde es auf alle Varianten der Intoleranz gleichermaßen beziehen…). Deine Polemik gegen die „Gutmenschen“ jedoch befeuert eine Gespensterdebatte: In der Form, wie diese Leute dargestellt werden (und zwar gerade von solchen Leuten, die die Ungleichberechtigung der Menschen befördern wollen – also der politischen Rechten), gibt es sie fast gar nicht. Und wenn es doch ein paar solcher Naivlinge gibt, die zu lasch mit dem Islam umgehen, sind sie auch nicht unser Hauptgegner. Du solltest Dich lieber darauf konzentrieren, mit allen Menschen zusammen, die sich für die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der Menschen einsetzen, ein gemeinsames Bündnis zu bilden, anstatt einen Teil davon zu disqualifizieren. Unser Gegner steht rechts – und zwar politisch-rechts wie auch religiös-rechts, und alle Moslems, die die Gleichberechtigung der Frauen abstreiten, mitten drin. Da wären wir uns einig. Eine Moslemkritik hingegen, die mittels Chiffren wie „Gutmenschentum“, „political correctness“ usw. Pegida, AfD usw. befördert, wäre verfehlt und auch pervers, weil diese Gruppen ja an anderer Stelle die Ungleichberechtigung der Menschen noch verschärfen wollen.

  • Ralf M.

    Religion ist in Europa Privatsache. Dort gehört sie hin und sie wird vom Denken des Mitmenschen begrenzt. Sieht die Religion Verstümmelungen an Kindern vor, muss man sie eben unterlassen, oder den europäischen Raum verlassen. Wessen land, dessen Glaube (sagten schon die alten Kirchenväter und Goethe war sogar so deutlich, dass ich ihn, wenn auch nicht wortgetreu vorher zum Besten gab.) Zwangsehen, Ehrenmorde, Islamisierung, Schächten von Tieren, Vergewaltigungen, Unterwerfung von Frauen…sowas gibt es hier in unseren Gesetzen nicht. Und das ist auch gut so. Und Israel ist nicht nur anerkannt als Staat, es gehört zu den engsten Partnern Deutschlands. Antisemitismus brauchen und wollen wir hier nicht. Freunde dürfen sich kritisieren, aber sie attackieren sich nicht. Die wenigen islamischen Länder, die nicht slebstverschuldet arm sind, haben ihr Geld aus Ölförderungen. Die Forschung ist seit Jahrhunderten hinten dran. Wenn ein Muslim einen Nobelpreis erhält

    ist es für gewöhnlich in einem nicht wissenschaftlichen Bereich (etwa ein Friedensnobelpreis). Allah meint es nicht gut mit den muslimischen Ländern. Armut, Hunger, Zwang, Krieg. Vornehmlich von Muslimen über Muslime gebracht. Währenddessen mausern sich die ärmsten Länder aus eigener Bestrebung zu wirtschaftlich starken Nationen. Ohne Allah. Hunderttausende Muslime fliehen jetzt in die christlich geprägte Welt, dort sind die Bedingungen aus der Arbeit der Menschen, geradezu paradiesisch. Hart erkämpft, mit Blut und Schweiß erstritten. Die Frauen mit Kopftüchern, die man auf den Fotos des Nachkriegdeutschlands kennt, dass sind keine Muslima. Das sind Trümmerfrauen und die haben ihren Kopf aus praktischen Gründen verhüllt. Nicht aus religiösen. Im übrigen gibt es keinen Kopftuchzwang. Es hat keinen religiösen Background. Nur einen traditionellen-patriarchalischen. Aber selbst das wissen die Gläubigen nicht, die einem ihren Glauben aufzwingen wollen. Der Koran bekam nach 1000 neue Suren dazu…alle anderen stammen nachweislich aus eienr Zeit von 50-70 nach Mohammed, womit er selbst faktisch nichts schriftlich hinterlassen hat. Aber selbst das bewegt einen treuen Gläubigen nicht dazu seinen Kopf einzuschalten und sich der Aufklärung zu öffnen. Europa ist diesen Weg gegangen und hat die islamische Welt abgehängt. Nur im Bereich Gewalt und Unterdrückung, da ist Europa klar im Hintertreffen. Aber Gewalt ist ja immer ein Ausdruck von, „meinem Gehirn fällt keine bessere Lösung ein.“

  • Niels Dettenbach

    Leider gibt es in Deutschland die „Tendenz“ „Atheismus“ mit sozialistischen Ideen bzw einer sozialistischen Idee, die gern als „Humanismus“ falschbezeichnet wird, zu „verkoppeln“. “ atheistische“ Gruppierungen sind daher sehr häufig Anhänger der „enttheisierten und modernisierten“ religiösen Lehre des neuen Testaments bzw die Fortentwicklung des Protestantismus. Weil das Prinzip Gott ausgeblendet wird, hält man sich für wissenschaftlich oder / und aufklärerisch. Tatsächlich ist es wieder der alte Wein – in neuen Schläuchen.

    Ich finde es beschämend, das unsere Demokratur nur jenen Bürgern „gehört“, die auf leistungsfähige Lobbynetzwerke zurückgreifen können – in Kirchen, Verbänden oder anderen staatsnahen Organisationen organisiert sind. Nur, weil ich meine Ruhe vor Religion haben möchte, möchte ich nicht Mitglied irgend einer solchen Massenorgsnisation werden oder gar eine solche erst aufbauen – ich (wie viele andere) habe ja noch andere Interessen im Leben. Darin liegt das Kernproblem unseres längst obsoleten Parlamentarismus…

  • Maurice

    Guter Beitrag!